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Hashimoto Thyreoiditis

Ihr Lieben, warum schreibe ich hier über die Hashimoto Thyreoiditis?

 

Ganz einfach: ich bin selbst davon betroffen und habe - wie die meisten Betroffenen - eine lange Ärzteodyssee mit etlichen Fehldiagnosen und sinnfreien oder sogar kontraproduktiven Behandlungen hinter mir. Zu meiner persönlichen Geschichte komme ich an anderer Stelle noch ausführlicher zu sprechen. 

 

Im Laufe meiner Hashimoto-Karriere ist mir immer wieder aufgefallen, wie wichtig es für uns Betroffene ist, unseren Genesungsweg selbst in die Hand zu nehmen und eigenständig zu denken und zu handeln.

 

Denn:

Es gibt leider nur sehr wenige Ärzte, die sich mit der Erkrankung auskennen!

Obwohl Experten zufolge inzwischen 10% der Deutschen an einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankt sind, fällt es Ärzten offensichtlich schwer, die Krankheit zu erkennen und zu behandeln. Das liegt einerseits daran, dass die Krankheit nahezu unendlich viele Gesichter hat und die Symptome sehr diffus sind. Andererseits daran, dass die Ärzte (ihren eigenen Angaben zufolge) im Rahmen ihres Medizinstudiums das Thema Hormone und Schilddrüse nur sehr stiefmütterlich behandeln und deshalb oftmals mangels Wissen vor der Verantwortung zurückschrecken, mit Tabletten in das komplexe Hormonsystem einzugreifen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Verlauf der Krankheit schleichend ist und sich die anfänglichen Symptome isoliert betrachtet, meistens auch anders erklären lassen. Oft und gerne mit Stress und wer von uns hat den heutzutage nicht? Die wenigsten Ärzte betrachten das Konglomerat an Symptomen als Gesamtpaket und behandeln nicht den ganzen Menschen, sondern einzelne Symptome.

 

Die Hashimoto Thyreoiditis wird häufig als reine Unterfunktion der Schilddrüse angesehen!

Häufig wird die Hashimoto Thyreoiditis von den Ärzten als eine belanglose Schilddrüsenunterfunktion angesehen, die mit ein paar Hormontabletten leicht in den Griff zu bekommen ist. Da die Unterfunktion der Schilddrüse jedoch nur EINES der vielen Symptome der Autoimmunerkrankung ist, stellt sich häufig trotz der Hormonsubstitution kein Wohlbefinden ein. Patienten hören dann häufig den berühmten Satz: "die Schilddrüsenwerte sind in der Norm, es kann nicht sein, dass es Ihnen nicht gut geht".

 

Es gibt nicht den einen für alle Patienten passenden Königsweg zur Genesung!

Die Behandlung bzw. der Weg zur Gesundung und der Umgang mit der Krankheit ist höchst individuell.

Jeder an Hashimoto Erkrankte hat ein anderes Paket an Symptomen in unterschiedlichen Stärken und Ausprägungen. Deshalb gibt es leider nicht den einen Königsweg, der für alle passt oder die goldene Dosis an Schilddrüsenhormonen, die allen hilft. Deshalb muss jeder Betroffene lernen, auf sich und seinen Körper zu hören und selbst herausfinden, wo die persönlichen Baustellen liegen - körperlich und psychisch bzw. mental!

 

Nur du steckst in deinem Körper und trägst die Verantwortung für dein Wohlbefinden!

Niemand anderer als du selbst steckt in deinem Körper! Selbst andere Hashimotopatienten fühlen nicht, was du fühlst. Je früher du die Verantwortung für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden übernimmst, umso besser!

 

Aus diesen Gründen ist es essentiell für alle Betroffenen, sich nicht passiv in die Hände von oft ahnungslosen Ärzten zu begeben, sondern sich zu informieren, Wissen anzusammeln, den eigenen Körper zu beobachten und auf Ursachensuche zu gehen. Selbsthilfe ist gefragt! Deshalb möchte ich hier mein Wissen und meine Erfahrungen mit euch teilen. Vielleicht erspart es euch ja den einen oder anderen Umweg und hilft euch bei der Erkennung eures spezifischen Krankheitsmusters. Vielleicht findet ihr hier Informationen, die euch gefehlt haben oder die Motivation, die Verantwortung für euer Wohlbefinden selbst zu übernehmen oder ihr profitiert einfach vom Austausch an vergleichbaren Erfahrungen. Gemeinsam sind wir stark ♥︎.

 

Was ist denn jetzt eigentlich diese Hashimoto Thyreoiditis?

Bei der Hashimoto Thyreoiditis handelt es sich um eine von vielen sogenannten Autoimmunerkrankungen.

Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass das Immunsystem sich aufgrund einer Fehlsteuerung gegen den eigenen Körper richtet und in der Folge körpereigenes Gewebe und Zellen zerstört. Im Falle der Hashimoto Thyreoiditis ist das Gewebe der Schilddrüse betroffen. Es bilden sich Eiweiße (Antikörper) im Blut, die zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führen. Im Laufe der Krankheit kommt es immer wieder zu akuten Entzündungsphasen, in denen vermehrt Schilddrüsengewebe zerstört wird. Durch die Zerstörung des Gewebes, werden die sich darin befindlichen Schilddrüsenhormone freigesetzt, sodass es kurzzeitig zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen kann. Dies geschieht häufig zu Beginn der Krankheit (Hashitoxikose), kann aber auch im Laufe der Krankheit im Rahmen eines Schubes erneut auftreten.

 

Symptome, die auf eine Überfunktion der Schilddrüse hindeuten können:

- Herzrasen, hoher Puls, hoher Blutdruck

- Innere Unruhe, Rastlosigkeit, Gedankenrasen

- Schlaflosigkeit, schlechtes Einschlafen

- Panikattacken, Ängste

- Hitzeintoleranz, starkes Schwitzen an den Händen und unter den Armen

- Verkrampfte Muskulatur, Krämpfe in Füßen und Waden, Spannungskopfschmerzen

- zittrige Hände, erhöhter Muskeltonus

- Haarausfall, fettige Haut

- Gesteigerter Appetit, besonders auf salziges und fettiges Essen, gesteigerter Durst

- Gewichtsverlust

- Durchfall

- Ungeduldigkeit, Aggressivität, Nervosität, Reizbarkeit

 

Symptome, die auf einen Krankheitsschub hindeuten können:

- Strangulations- und Globusgefühl im Hals

- Häufiges Räuspern und Kehlkopfentzündungen

- Muskel- und Gliederschmerzen, Fiebergefühl

- Allgemeine Abgeschlagenheit

 

Langfristig kann die Schilddrüse jedoch durch das fehlende Gewebe immer weniger Hormonen herstellen, sodass es unweigerlich zu einer Schilddrüsenunterfunktion kommt.

 

Symptome, die auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten können:

- Müdigkeit, Antriebslosigkeit, fehlende körperliche und mentale Belastbarkeit

- Hoher Blutdruck, niedriger Puls

- Herzstolpern

- Depressionen

- Konzentrationsschwäche, Wortfindungsstörungen

- Appetit eher auf süßes Essen

- Wassereinlagerungen, Myxödem, geschwollene Augenlider (Lidödeme), verquollenes Gesicht 

- Gewichtszunahme, trotz moderatem Essen

- Drang nach Kaffee

- Kälteintoleranz, ständiges frieren auch bei hohen Temperaturen

- Nahrungsmittelunverträglichkeiten, schlechtes Vertragen von Kaffee und Alkohol

- Panikattacken

- Trockene Haut, stumpfes, trockenes, dünnes Haar

- Verstopfungen, Blähungen

- Kopf- und Rückenschmerzen, knackende Gelenke

- Entscheidungsschwäche

- Zyklusstörungen, häufig verkürzter Zyklus, unerfüllter Kinderwunsch

- Libidoverlust

- Einschlafen und Kribbeln der Arme und Hände nachts (Karpaltunnelsyndrom)

- Schlechtes Hören, Tinnitus

- Schwitzen nachts, besonders am Oberkörper

- Geschwollene Nasenschleimhaut, schlechtes Riechen

- Wesensveränderungen, Verlust der Spontanität und Schlagfertigkeit

- Trockene Nagelhaut, weiche, rillige, brüchige und trockene Nägel

- Hautveränderungen, z.B. vermehrte Leberflecken, Pigmentflecken

- Nackenschmerzen, ausgerenkte Wirbel

 

Symptome der Autoimmunerkrankung selbst:

- Muskel- und Gelenkschmerzen

- Harte Sehnen und Muskeln

- Trockene und geschwollene Schleimhäute

- Stimmungsschwankungen

 

Wenn ihr euch in den Symptome wiederfindet, solltet ihr auf jeden Fall die Diagnose ärztlich absichern lassen.

 

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnosenstellung hat etwas von einem Puzzle, denn sie setzt sich aus mehreren Teilen zusammen.

Einerseits aus den o.b. Symptomen, andererseits aus den Laborparametern und der Untersuchung der Schilddrüse.

 

Die wichtigsten Laborparameter sind: 

 

TSH

Normwerte: 0,3-2,5 mU/l

Beim TSH handelt es sich um das Thyreoideastimulierndes Hormon, welches die Schilddrüse anregt, T3 und T4 zu bilden. Genaueres zum Regelkreis der Schilddrüse schreibe ich in einem gesonderten Post.

Wichtig ist hier erstmal: ist der TSH zu hoch, bildet die Schilddrüse zu wenige Hormone. Es liegt vermutlich eine Schilddrüsenunterfunktion vor. Ist der TSH zu niedrig, produziert die Schilddrüse zu viele Hormone und es liegt vermutlich eine Schilddrüsenüberfunktion vor. Anders kann sich der TSH-Wert verhalten, wenn man bereits Schilddrüsenhormone einnimmt, dazu aber an anderer Stelle mehr.

 

FT3

Normwerte: 3,5-8,0 ng/l oder 5,4-12,3 pmol/l

 

FT4

Normwerte: 0,8-1,8 ng/dl oder 10-23 pmol/l

 

Beim FT3 und FT4 handelt es sich um die freien Schilddrüsenhormone Trijodthyronin und Tetrajodthyronin. 

Wobei das FT4 das sogenannte Speicherhormon oder Prohormon ist, aus welchem sich der Körper je nach Bedarf das aktive FT3 herstellt. 

 

Liegen FT3 und/oder FT4 unterhalb des Normbereiches bei gleichzeitig erhöhtem TSH (hier gibt es Ausnahmen!), liegt eine manifeste Schilddrüsenunterfunktion vor.

 

Liegen FT3 und/oder FT4 oberhalb des Normbereiches bei gleichzeitig erniedrigtem TSH, liegt eine manifeste Schilddrüsenüberfunktion vor.

 

Liegen FT3 und/oder FT4 noch innerhalb der Norm (wenn auch oft schon im niedrigen Normbereich) bei gleichzeitig erhöhtem TSH, spricht man von einer latenten Schilddrüsenunterfunktion.

 

Es kann auch vorkommen (so bei mir), dass sich der TSH gerade noch innerhalb der Norm befindet, die freien Werte aber schon unterhalb des Normbereiches liegen. Auch hier liegt bereits eine Schilddrüsenunterfunktion vor, wenn das Befinden entsprechend schlecht ist! Ursache für den "falsch" anzeigenden TSH kann eine Hypophyseninsuffizienz sein oder eine Behinderung der Steuerung durch einen erhöhten Cortisolspiegel (auch hierzu später mehr).

 

Kurz bevor es zu einer manifesten Schilddrüsenunterfunktion kommt, kämpft der Körper häufig noch einmal um sein "Überleben" und wandelt mit letzter Kraft das ihm verbleibende FT4 in FT3 um, sodass es häufig zu einem Anstieg des FT3 bei niedrigem FT4 kommt (kompensatorische Umwandlungssteigerung). Auch das ist ein Zeichen für eine beginnende Schilddrüsenunterfunktion.

 

Liegt der TSH niedrig normal, der FT4 hoch und der FT3 sehr niedrig, könnte eine Umwandlungsstörung vorliegen. Dies wird vor allem relevant, wenn man bereits Schilddrüsenhormone einnimmt.

 

TPO AK (Antikörper gegen Schilddrüsenperoxidase)

negativ: < 35 U/ml (keine erhöhten Antikörper)

positiv: > 35 U/ml (erhöhte Antikörper)

 

TG AK (Antikörper gegen Thyreoglobulin)

negativ: < 100 U/ml (keine erhöhten Antikörper)

Grenzbereich: 100 - 200 U/ml

positiv: > 200 U/ml (erhöhte Antikörper)

 

Liegen erhöhte Antikörper vor, ist das ein Hinweis auf eine Hashimoto-Thyreoiditis. Allerdings sagt die Höhe der Antikörper nichts über die Schwere der Unterfunktion aus. Es gibt Patienten, die dauerhaft sehr hohe Antikörper haben, wohingegen andere gar keine erhöhten Werte aufweisen und wieder andere schwankende Antikörperwerte haben. 

 

Wichtig: die Normwerte sind zwar wesentliche Faktoren bei der Diagnose und auch bei der Dokumentation des Krankheitsverlaufs, es gibt jedoch auch Patienten, die sich mit Werten außerhalb des Normbereiches (sowohl bei Abweichungen nach oben als auch nach unten) wohl fühlen. Außerdem gibt es auch Patienten, die sich trotz innerhalb der Norm befindlicher Werte nicht gut fühlen. Das richtige Lesen der Werte ist eine Kunst für sich und sollte immer unter Einbezug aller Schilddrüsenwerte (nicht nur TSH), der sonstigen Blutwerte (andere Hormone, Vitamine, Mineralstoffe) und ganz wichtig dem Befinden erfolgen!

 

Sonographie der Schilddrüse

Ein weiterer wichtiger Diagnosebaustein ist die Sonographie der Schilddrüse, bei welcher mittels Ultraschall krankheitsbedingte Gewebeveränderungen der Schilddrüse erkannt werden können. Dem geschulten Auge eines erfahrenen Arztes zeigen sich auf dem Ultraschallbild Größe und Lage der Schilddrüse, sowie die Beschaffenheit ihres Gewebes. Eine gesunde Schilddrüse zeigt sich hell (echoreich) und gleichmäßig (homogen), wohingegen eine Schilddrüse mit Knoten, Entzündungsherden und bereits zerstörtem Gewebe dunkel (echoarm) und fleckig (inhomogen) erscheint.

 

Die Größe der Schilddrüse wird in ml angegeben. Gemessen werden der rechte und linke Schilddrüsenlappen.

Aus Länge in cm x Breite in cm x 0,5 ergibt sich das Volumen in ml.

 

Eine normalgroße Schilddrüse einer erwachsenen Frau sollte nicht größer als 18 ml, die eines erwachsenen Mannes nicht größer als 25 ml sein. Nach unten hin gibt es keine Minimalangabe, jedoch wird von einigen Ärzten eine Größe von mindestens 10 ml als noch leistungsstark angesehen. Alles was darunter liegt impliziert die Wahrscheinlichkeit einer eingeschränkten Tätigkeit der Schilddrüse.

 

Die Größe selbst ist jedoch nicht alleine entscheidend, denn eine sehr kleine Schilddrüse kann unter Umständen noch sehr gute Arbeit leisten, sprich ausreichend Hormone herstellen, während eine vermeintlich normalgroße Schilddrüse hingegen schon überlastet sein kann. Wichtig ist es aber, die Veränderung der Größe und der Beschaffenheit der Schilddrüse zu verfolgen und die Homogenität als Indikator für den Zustand des vorhandenen Gewebes zu benutzen.

 

Familienanamnese

Wichtig ist auch die Frage nach der familiäre Vorbelastung, da davon ausgegangen wird, dass es eine genetische Disposition für die Hashimoto Thyreoiditis gibt. Leiden also schon einige Verwandte (Besonders Frauen sind betroffen) an der Erkrankung, ist das ein weiteres Puzzleteil auf dem Weg zu deiner Diagnose.

 

Lebensweise und Stresslevel

Auch ein Blick auf deine Lebensführung kann aufschlussreich sein, da weitere Auslöser der Hashimoto Thyreoiditis Stress und besondere Belastungen sein können. Oft sind deshalb Personen betroffen, die gerade eine sehr stressige Lebensphase hinter sich haben, generell zum Perfektionismus neigen und sich viel abverlangen. Auch hormonellen Umbruchphase wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre können Auslöser sein.

 

Therapie 

Die Autoimmunthyreoiditis selbst kann nicht geheilt werden. Es ist jedoch möglich, die zahlreichen Symptome zu behandeln, allen voran die Schilddrüsenunterfunktion. Hierzu werden die Schilddrüsenhormone T3 und T4 in künstlicher Form als Tablette substituiert. Das ist leider oft nicht so einfach, wie es klingt, da es aufgrund der schubweise verlaufenden Erkrankung und den normalen Hormonschwankungen oft schwer ist, die (dauerhaft) richtige Dosierung zu finden. Zu den Schwierigkeiten bei der Einstellung und den zur Verfügung stehenden Präparaten werde ich noch einmal ausführlich in einem gesonderten Beitrag eingehen.

Zudem kann der Autoimmunprozess selbst durch eine stressfreie Lebensweise günstig beeinflusst werden. Helfen können u.a. Entspannungstechniken, Yoga, aber auch ein geregelter Tagesablauf mit ausreichenden Ruhepausen und Schlaf.

 

Ratsam ist auch herauszufinden, welche Art der Ernährung einem persönlich gut bekommt, da die Hashimoto Thyreoiditis oftmals gepaart mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorkommt, die jedoch größtenteils bei guter Einstellung reversibel sind. Außerdem stehen einige Lebensmittel unter dem Verdacht, die Erkrankung negativ zu beeinflussen, so z.B. das Gluten und die Kuhmilchprodukte.

 

Um mit einer etwaigen Wesensveränderung und Angststörungen zurecht zu kommen, kann eine Gesprächstherapie helfen. Wichtig ist es, die eigenen Grenzen kennenzulernen und diese zu respektieren.

Gegen die Schmerzen und Verspannungen des Bewegungsapparates können Massagen, Akupunktur und Osteopathie helfen.

 

Sollten Vitamin- und/oder Nährstoffmangel vorliegen (Vitamin D, Zink, Selen, B6, B12, Eisen, Magnesium), sollten diese ausgeglichen werden, da Vitamine und Mineralien von der Schilddrüse zur Herstellung der Hormone und für die Umwandlung des FT4 und FT3 benötigt werden und ein Mangel weitere Symptome hervorrufen kann.

Da die Hashimoto Thyreoiditis vermutlich auch durch freie Radikale mitverursacht wird, liegt die Vermutung nahe, dass eine gute Versorgung mit Antioxidantien einen gewissen Schutz vor der Erkrankung bietet bzw. sich positiv auf die Krankheit auswirkt. Deshalb wird oftmals dazu geraten, Selen, Zink, sowie die Vitamine A, C und E zu sich zu nehmen.

 

In diesem Sinne - achtet auf euch und euren Körper - ihr habt nur den einen!

 

Eure Mutter-mit-Herz ♥︎

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Kommentare: 2
  • #1

    Elisa (Sonntag, 13 Oktober 2019 23:15)

    Hallo,
    Vielen Dank für die vielen Informationen. Wie geht es Ihnen heute?

  • #2

    Mutter-mit-Herz (Montag, 14 Oktober 2019 12:54)

    Liebe Elisa,
    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse an meiner Seite!
    Mir geht es heute fast durchgehend gut. Ich habe nach den 2. Schwangerschaft auf natürliches Schilddrüsenextrakt umgestellt und Ursachenforschung betrieben. Ich werde dazu demnächst hier berichten. Hast du auch Hashimoto?