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Sommerrollen - indischer Art

Mein erstes Rezept für euch ist ein Rezept für Sommerrollen indischer Art. Ich bin durch meine Schwester auf Sommerollen aufmerksam geworden und habe sie direkt ausprobiert. Zunächst muss ich sagen, war ich etwas entsetzt, von der Konsistenz des Reispapiers und war mir nicht sicher, ob ich das jemals wieder essen will oder lieber doch nicht. Was mich aber überzeugt hat, war das gesellige Beisammensitzen und das gemeinsame Zubereiten der Rollen am Tisch. Es hat etwas total gemütliches, ähnlich wie bei einem Fondue. Auch wenn die Vorbereitung etwas Zeit in Anspruch nimmt, macht das Essen danach umso mehr Spaß. Das erste Rezept, was ich ausprobiert habe, war ein kaltes. Die Sommerrollen waren einfach mit Rohkost gefüllt, was mir nicht so besonders gut geschmeckt hat. Dennoch war ich in den Bann der Sommerollen gezogen und fing deshalb an zu experimentieren. Nahezu täglich gab es bei uns Sommerrollen und jedesmal wurde eine andere Füllung ausprobiert. Denn die Konsistenz des Papiers lässt sich umso besser ertragen, je leckerer die Füllung ist. Mir schmeckt es sehr gut, wenn die Füllung teilweise noch warm ist und deshalb möchte ich euch eines meiner derzeitigen Favoriten nicht vorenthalten: Sommerrollen indischer Art!

 

Zutaten- für 6 Sommerrollen (2 Personen)

6 Reispapier für Sommerrollen (gibt es im Asialaden)

1/2 Glas Basmatireis oder 1 Packung Konjak-Nudeln

150 Gr. gelbe Linsen

1 Salatherz

3 Frühlingszwiebeln

2 Karotten

2 Teelöffel Cashewmus oder Erdnussmus

Glutenfreie Sojasauce

2 Teelöffel Tahini-Paste

1 Bund frische Petersilie

1 Zitrone

2-3 Esslöffel Olivenöl

1-2 Teelöffel Salz

Pfeffer

Paprikapulver edelsüß

Kreuzkümmel

1 Brühwürfel (Alnatura Gemüsebrühe ohne Hefe)

 

Zubereitung

Den Basmatireis gut waschen und mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz kurz aufkochen und solange köcheln lassen, bis das Wasser vollständig verkocht und der Reis weich, aber bissfest ist. Dann den Reis in einer Schale zur Seite stellen. 

 

In einem kleinen Glas 2 Teelöffel Cashewmus oder Erdnussmus mit einem kleinen Schuss Sprudelwasser verrühren, bis es cremig ist. Dann mit etwas Sojasauce (in meinem Fall ist es eine glutenfreie) abschmecken.

 

Das Salatherz auseinandernehmen, waschen und abtropfen lassen. Und die gewaschenen Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Für das Hummus gebt ihr eine Dose Kichererbsen in ein hohes, schmales Gefäß. Dazu gebt ihr 2 Teelöffel Tahini-Paste und den Saft einer Zitrone. Dann püriert ihr das Ganze mit einem Pürierstab, bis es eine cremige Masse ergibt. Sollte es zu trocken sein, gebt einen großzügigen Schuss Olivenöl dazu. Wer mag kann eine Zehe Knoblauch dazu geben, ich lasse das immer weg, weil ich Knoblauch überhaupt nicht vertrage. Dann mit 1-2 Teelöffeln Salz, Paprikapulver und Kreuzkümmel abschmecken und mit frischer Petersilie garnieren.

 

Die gelben Linsen gründlich waschen und mit der doppelten Menge Wasser und einem Brühwürfel zum kochen bringen und dann auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten köcheln lassen bis das Wasser verkocht und die Linsen weich, aber noch bissfest sind. Die fertigen Linsen dann mit 2 grob geriebenen Karotten vermischen und mit Paprikapulver und Kreuzkümmel abschmecken. Da die Linsen und der Reis eine nahezu identische Kochzeit haben, bitte es sich an, beides gleichzeitig auf den Herd zu stellen und in der Zwischenzeit das Hummus, den Salat und den Dip vorzubereiten.

 

Eine Schüssel mit Wasser bereitstellen und ein großes Brett mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken.

Jetzt kann es losgehen:

1 Blatt Reispapier für ca. 10 Sekunden in die Schüssel mit dem Wasser legen und einweichen. Dann auf das Brett mit dem feuchten Handtuch legen. Das untere Drittel des Blattes mit Hummus bestreichen und dabei die Ränder auslassen. Dann mit 2-3 Esslöffeln Reis oder ein paar Nudeln belegen. Darauf dann 2-3 Esslöffel Linsen und etwas von der Caschewsauce geben. Wer mag kann jetzt ein paar Ringe der Frühlingszwiebel dazugeben. Zuletzt ein Salatblatt drauflegen und dann das Blatt zurollen. Das untere Ende dazu stramm über die Füllung ziehen und den ganzen Inhalt ca. 1-2 mal drehen. Nach der ersten Drehung die seitlichen Enden mit einschlagen und dann weiter rollen, bis nichts mehr von dem Blatt übrig ist. Fertig ist die Sommerolle!

Jetzt nach Belieben in die Cashewsauce dippen und schmecken lassen.

 


Kennt ihr Sommerollen? Esst ihr sie gerne? habt ihr Lieblingsrezepte?

Ich freue mich über eure Ideen :-)

 

Das tolle ist, dass sie glutenfrei und vegan sind, je nachdem wie man sie füllt natürlich und es einen riesen Spaß macht, sie zu essen. 

 

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Appetit,  eure Mutter mit Herz ♥︎

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Maria (Donnerstag, 12 Juli 2018 20:05)

    Boah, lecker! Super Rezept-Idee!