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Wie kann ich lernen, auf mein Bauchgefühl zu hören?

Ihr Lieben, jetzt habe ich euch schon so viel darüber erzählt, wie schlecht fremde Ernährungs- und Fitnesspläne für euch sein können und wie schnell eine Challenge sich - anders als gewollt - negativ auf euren Zustand auswirken kann. Ich habe euch geraten, stattdessen auf euer Bauchgefühl zu hören und sich nach euren individuellen Bedürfnissen zu richten. So weit so gut, aber wie genau geht das denn jetzt mit dem Bauchgefühl? und was, wenn ich meinen Bauch gar nicht hören oder einfach nicht verstehen kann? Geht das vielleicht auch etwas konkreter und weniger abgehoben? JA, das geht! Im heutigen Beitrag werde ich euch ein bisschen etwas dazu erzählen, wie ihr lernen könnt, eurem Bauch zuzuhören.

 

Was genau meine ich eigentlich damit, wenn ich sagen: "Hör´auf dein Bauchgefühl?"

Ich meine damit eigentlich: Werde zu deinem eigenen Coach!

 

Statt bei jeder Ratlosigkeit oder Entscheidungsfindung einen externen Coach, z.B. in Form eines Fitnesstrainers/Psychotherapeuten/Ernährungsberaters oder einer Wahrsagerin zu rennen, sei dein eigener Coach und triff deine eigenen Entscheidungen!

 

Ich will damit nicht sagen, dass externe Coaches per se schlecht und überflüssig sind, nein! Im Gegenteil, SIE sind die Experten und können dir bei der korrekten Umsetzung DEINER Idee helfen. Aber die Idee, die Intuition, muss von dir selbst sein. Du musst die Vorarbeit leisten, indem du dir deine eigenen Bedürfnisse und Ziele klarmachst und festsetzt, wo deine Grenzen liegen. Nur du und dein Körper wissen, was du brauchst und was gut für dich ist.

 

Außerdem bedeutet es auch, dass du deine Entscheidungen nicht nur mit dem Verstand treffen sollst, sondern auch deine Intuition, deinen Bauch mit einbeziehen sollst. Der Verstand ist wichtig, keine Frage. Er kann Fakten analysieren und alle bekannten Informationen und Erfahrungen heranziehen, sodass aus logischer Sicht eine Entscheidung fehlerfrei getroffen werden kann. Er kann aber nicht auf das Wissen den Körpers zurückgreifen, auf die Eingebung, das Bauchgefühl. Der Verstand weiß, dass bestimmte Lebensmittel gesund, andere ungesund sind und, dass ein regelmäßiges Training fit und schlank macht. Er tendiert aber auch zum Vergleichen und kann dich damit in die Irre führen. Der Bauch hingehen kennt dein derzeitiges Bedürfnis. Er weiß, was dein Körper gerade an Nährstoffen, Vitaminen und Sport- oder Entspannungsübungen braucht und wird dir diese Bedürfnisse auch mitteilen. Du musst nur lernen, hinzuhören und darauf zu vertrauen. Dies erfordert ein wenig Übung und setzt voraus, dass dein Körper nicht durch künstliche Stoffe in die Irre geführt wird. Stoffe wie Glutamat, Farbstoffe, unter Umständen auch Knoblauch und übermässiger Konsum von Zucker, Koffein, Alkohol und anderen Giften, lenken den Körper ab und betäuben sein Feingefühl. Dazu kommt, dass der Körper auf z.B. Zucker eine Sucht entwickeln kann, die ihn dann fernsteuert und ihn wider aller wirklichen Bedürfnisse handeln und zum Zucker greifen lässt.

 

Deshalb ist es wichtig, sich um Körper und Geist zu kümmern, um seinen Bauch hören zu können. Folgende Bausteine helfen mir persönlich dabei, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln:

 

♥︎ Entgiften (den Körper von Giftstoffen, Schlacken und Süchten befreien)

♥︎ Gesunde Ernährung (natürliche und unverarbeitete Lebensmittel)

♥︎ Nährstoffmängel beheben

♥︎ Persönliche Stressoren mindern, Zur Ruhe kommen

 

Im Laufe der Jahre habe ich mein persönliches Programm für mich entwickelt, es kann aber natürlich für jeden sehr unterschiedlich sein. Deshalb soll das hier nur eine Anregung für euch sein und keine fixe Vorgabe. Ich freue mich, wenn ich euch motivieren kann und werde euch zu den einzelnen Bausteinen demnächst mehr berichten.

 

Eure Mutter mit Herz ♥︎ 

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