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Glutenfreies Brot

Ihr Lieben, wie ihr wisst, ernähre ich mich seit inzwischen 8 Wochen glutenfrei. Das war eine der besten Entscheidungen die ich in puncto Ernährung bisher getroffen habe. Ich bin meine Migräne losgeworden und habe sehr viel weniger mit Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen zu kämpfen und irgendwie fühle ich mich insgesamt energievoller. Ihr könnt das gerne in meinem glutenfrei Tagebuch hier auf dem Blog nachlesen.

 

Eine wirkliche Herausforderung war allerdings das Thema Brot.

Wenn man so wie ich, echter Brotliebhaber ist, ist es wirklich schwer einen adäquaten glutenfreien Ersatz zu finden. Denn machen wir uns nichts vor, so richtig fluffig, knusprig und gehaltvoll schmeckt das glutenfreie Brot leider nicht. Dazu kommt, dass die fertigen Brote mit jeder Menge Zusatzstoffen - insbesondere Zucker und Zuckerersatzstoffen - ausgestattet sind, die ich nicht zu mir nehmen möchte und häufig auch nicht vertrage. Ich probierte eine Weile alles aus und drückte mich vor dem selber backen, da ich fürchtete, es würde zeitlich neben Kindern, Haushalt und alltäglichem Wahnsinn einfach zu viel werden. Bis gestern, da war es dann soweit. Und ich bin total happy, dass ich es versucht habe, denn es schmeckt wirklich gut und ich kann endlich wieder mit Genuss Brot essen.

 

Mein Rezept ist kinderleicht, idiotensicher, geht wahnsinnig schnell und schmeckt! Also, probiert es aus und lasst mich wissen, wie es euch schmeckt!

 

Eure Mutter mit Herz ♥︎

Zutaten:

 

500 gr. Buchweizenmehl

250 ml stilles Wasser/Leitungswasser

250 ml Sprudelwasser

1 Packung Trockenhefe

2-3 Esslöffel Sesam

2-3 Esslöffel Sonnenblumenkerne

2-3 Esslöffel geschrotete Leinsamen

2-3 Esslöffel Nüsse oder Mandeln - bei mir Haselnuss

2-3 Teelöffel Salz

Nach Belieben Kümmel und Kurkuma oder Brotgewürz

Zubereitung:

 

Alle Zutaten in einer großen Schüssel gut miteinander vermischen. Die Schüssel für mindestens eine Stunde (je länger umso besser) mit einem Handtuch abdecken und den Teig gehen lassen.  Im Anschluss den Teig in eine gut gefettete oder mit einem Backpapier ausgelegte Kastenform geben und für 60 Minuten bei 180 Grad Umfluft backen. Die Backzeit und Temperatur kann von Ofen zu Ofen variieren. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass eine längere Backzeit bei geringerer Hitze dazu führt, dass die Kruste nicht zu hart wird. 


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